Vibrationsprüfungen - immer individuell

Schock- & Vibrationsprüfung

Vibrationsprüfung und Schockprüfung – Maximale Zuverlässigkeit und Festigkeit für Ihre Produkte

Als spezialisierter Dienstleister für mechanische Prüfungen stellen wir in unserem Prüflabor durch professionelle Vibrationsprüfungen und Schockprüfungen sicher, dass Ihre Produkte auch unter hoher Beanspruchung und extremen Umweltbedingungen zuverlässig funktionieren. Ganz gleich, ob während des Transports, in industriellen Anwendungen oder in sicherheitskritischen Bereichen – mechanische Belastungen wie Vibrationen und Stöße können zu frühzeitigem Versagen führen.
Unsere Prüfungen simulieren diese realen Belastungen und geben Ihnen klare Erkenntnisse über Festigkeit, Langlebigkeit und die Qualitätsreserven Ihres Produktes.

Warum Vibrations- und Schockprüfungen unverzichtbar sind

Produkte durchlaufen ihren gesamten Lebenszyklus hindurch unterschiedliche mechanische Einflüsse. Diese entstehen etwa durch Maschinen, Motoren, äußere Umwelteinflüsse oder die Verpackung während des Transports. Unsere Prüfungen helfen Ihnen, bereits in der Entwicklungsphase kritische Punkte zu erkennen und zu beheben.
Im Alltag sind diese Prüfungen auch als „Rüttel- und Schütteltests“ bekannt – durchgeführt auf modernen Shakern, die präzise Schwingungsprofile erzeugen.

Ihre Vorteile:

  • Sicherheit & Zuverlässigkeit:
    Durch die Durchführung normgerechter Tests stellen wir sicher, dass Produkte selbst bei extremer Beanspruchung funktionsfähig bleiben – insbesondere in Luft- und Raumfahrt, Verteidigung, Automobilindustrie, Medizintechnik oder erneuerbaren Energien.
  • Früherkennen von Schwachstellen:
    Vibrationen können Materialermüdung, Risse oder gelockerte Verbindungen verursachen. Schocks können Bauteile beschädigen oder Systeme komplett außer Betrieb setzen. Unsere Tests reduzieren das Risiko frühen Versagens.
  • Kostenoptimierung:
    Schwachstellen werden identifiziert, lange bevor teure Rückrufaktionen, Servicekosten oder Ausfallzeiten entstehen.
  • Konformität mit internationalen Prüfnormen:
    Wir testen nach global anerkannten Normen wie DIN, ISO, IEC oder MIL STD 810, inklusive der Analyse von Frequenzspektren und realistischer Belastungsprofile. Wir begleiten Sie durch die gesamte Verwendung und Interpretation der relevanten Prüfnormen.

Unsere Leistungen im Überblick

  • Sinus Vibrationstests:
    Simulation definierter Schwingungen in einem klar festgelegten Frequenzspektrum.
  • Random Vibrationstests:
    Realistische Simulation zufälliger, breitbandiger Schwingungen – besonders wichtig für Transport und Einsatzumgebungen.
  • Sinus auf Rauschen:
    Überlagerung sinusförmiger Schwingungen auf ein Random-Signal für detaillierte Beanspruchungsanalysen.
  • Rauschen auf Rauschen:
    Mehrfach zufällige Belastungsprofile für besonders realistische Testbedingungen.
  • Schockprüfungen:
    Nachbildung plötzlicher Ereignisse wie Stöße oder Aufpralle – unverzichtbar zur Bewertung von Produktstabilität und struktureller Festigkeit.

Individuelle Adaptionen für maximale Testqualität

Für optimale Prüfergebnisse ist die sichere und realitätsgetreue Montage Ihres Prüflings entscheidend.
Wir entwickeln individuelle Adaptionen an einem eigenen 3D CAD Arbeitsplatz und fertigen diese direkt in unserer Werkstatt oder über spezialisierte Zulieferer. So testen wir Ihr Produkt unter Bedingungen, die exakt seiner späteren Verwendung, seinem Design und seiner realen Beanspruchung entsprechen.

Zu den Normen und Verfahren in diesem Bereich zählen:

  • DIN EN-60068-2-6 Prüfung Fc: Schwingen (sinusförmig)
  • DIN EN-60068-2-64 Prüfung Fh: Schwingen, Breitbandrauschen (digital geregelt) und Leitfaden
  • MIL-STD-810 Vibration, Mechanical Vibrations of Shipboard Equipment (Type I – Environmental and Type II – Internally Excited)
  • RTCA DO-160 Vibration
  • DNV-CG-0339 Vibration tests
  • DIN EN 61373 Bahnanwendungen - Betriebsmittel von Bahnfahrzeugen - Prüfungen für Schwingen und Schocken
  • DIN EN 60945 Vibration (alle Geräte Klassen)
Treo prüft, ob Ihr Produkt mechanischen Dauerbelastungen durch Vibration widersteht.
Vibrationsprüfungen - im Team immer besser
Vibrationsprüfungen - immer individuell
Vibrationsprüfungen bei Treo

Worin besteht der Unterschied zwischen Schock- und Vibrationsprüfungen?

Schock- und Vibrationsprüfungen simulieren unterschiedliche Arten mechanischer Belastung. Vibrationsprüfungen erzeugen kontinuierliche oder zufällige Schwingungen über ein bestimmtes Frequenzspektrum. Sie zeigen, wie ein Produkt auf dauerhaft wiederkehrende Belastungen reagiert, etwa während Transport oder Betrieb, und decken Resonanzen, Materialermüdung oder Lockerungen auf. Schockprüfungen hingegen simulieren sehr kurze, hochenergetische Impulse wie Stöße, Stürze oder harte Aufpralle. Sie beurteilen, ob ein Produkt plötzliche Extrembelastungen ohne Funktionsverlust oder strukturelles Versagen übersteht. Beide Prüfarten ergänzen sich, um die Gesamtrobustheit eines Produkts zu bewerten.

Wie wird ein Schocktest durchgeführt?

Ein Schocktest wird durchgeführt, um zu prüfen, wie robust ein Produkt gegenüber plötzlichen und kurzzeitigen Belastungen ist. Dabei wird der Prüfling auf einem Shaker, einer speziellen Schockmaschine oder einem Fallturm befestigt. Diese Geräte erzeugen definierte Stoßimpulse, meist mit sehr hohen Beschleunigungsspitzen und sehr kurzer Dauer. Die Form des Impulses – z. B. halbsinusförmig, trapezförmig oder rechteckig – wird gemäß den anzuwendenden Prüfnormen festgelegt. Während und nach jedem Schock werden mechanische und funktionale Veränderungen überprüft, um mögliche Beschädigungen, Ausfälle oder strukturelles Versagen zu erkennen. So lässt sich sicherstellen, dass das Produkt reale Extremereignisse unbeschadet übersteht.

Was ist ein mechanischer Schocktest?

Ein mechanischer Schocktest ist eine Prüfmethode, die die Widerstandsfähigkeit eines Produkts gegenüber plötzlichen, kurzzeitigen Belastungen bewertet. Dabei wirken sehr schnelle Beschleunigungsimpulse auf den Prüfling, wie sie bei Stürzen, Aufprallen, Explosionsnähe oder abrupten Bewegungen auftreten können. Die Stoßbelastungen dauern meist nur wenige Millisekunden, erzeugen aber hohe Kräfte, die zu strukturellem Versagen, Rissen oder Funktionsstörungen führen können. Ein Schocktest simuliert solche realen Extremereignisse kontrolliert im Labor, um zu überprüfen, ob ein Produkt robust genug ist und seine Funktion nach jedem Stoß uneingeschränkt beibehält.

Welche Normen und Standards gibt es für Schocktests?

Für Schocktests existieren mehrere international anerkannte Normen, die Prüfbedingungen, Pulsformen und Auswertungsverfahren festlegen. Besonders relevant ist MIL STD 810, die militärische Umweltprüfnorm mit detaillierten Vorgaben zu mechanischen Schockbelastungen. Ebenfalls wichtig sind DIN EN 60068 2 27 und IEC 60068 2 27, die Schockprüfungen für industrielle und elektronische Produkte definieren. Für Transportverpackungen findet häufig ASTM D3332 Anwendung. Diese Normen legen fest, wie Schockimpulse erzeugt werden, welche Beschleunigungen zulässig sind und wie ein Prüfling auf Schäden oder Funktionsstörungen untersucht wird. Dadurch werden reproduzierbare und vergleichbare Prüfergebnisse sichergestellt.

Was ist eine Vibrationsprüfung? 

Eine Vibrationsprüfung ist ein Testverfahren, mit dem bewertet wird, wie ein Produkt auf dauerhaft wiederkehrende oder zufällige Schwingungsbelastungen reagiert. Dafür wird der Prüfling auf einem elektrodynamischen oder hydraulischen Shaker befestigt, der kontrollierte Schwingungsprofile erzeugt. Diese können sinusförmig, zufällig (Random) oder kombiniert auftreten und decken verschiedene Frequenzbereiche ab. Vibrationsprüfungen simulieren Transportbelastungen, maschinenbedingte Vibrationen oder betriebsbedingte Umwelteinflüsse. Ziel ist es, Resonanzen, Materialermüdung, Lockerungen und mögliche Schwachstellen frühzeitig zu identifizieren, um die Zuverlässigkeit und Festigkeit des Produkts im gesamten Lebenszyklus sicherzustellen.

Wozu dient der Vibrationstest?

Ein Vibrationstest dient dazu, die Beständigkeit und Funktionssicherheit eines Produkts unter realistischen Schwingungsbelastungen zu bewerten. Während seines Einsatzes ist ein Produkt oft dauerhaften Vibrationen ausgesetzt – etwa im Fahrzeugbetrieb, auf Maschinen, in Flugzeugen oder während des Transports. Der Test zeigt, ob Bauteile durch Resonanzen beschädigt werden, sich Schrauben lösen, Leiterplatten brechen oder elektronische Komponenten ausfallen könnten. Durch die Analyse des gesamten Frequenzspektrums lassen sich kritische Bereiche früh erkennen. So unterstützt der Test die Optimierung von Design, Festigkeit und Konstruktion und minimiert das Risiko von Feldausfällen oder Funktionsstörungen.

Welche Normen und Standards gibt es für Vibrationstests?

Für Vibrationsprüfungen existieren zahlreiche etablierte Normen, die Prüfprofile, Frequenzspektren und Auswertemethoden definieren. Besonders verbreitet sind DIN EN 60068 2 6 (Sinus) und DIN EN 60068 2 64 (Rauschen). Zusätzlich legt IEC 60068 weltweit gültige Prüfverfahren für elektrische und elektronische Produkte fest. Im militärischen Bereich ist die MIL STD 810, insbesondere die Methoden für Sinus- und Random Vibration, maßgebend. Für die Automobilindustrie kommen häufig ISO 16750 oder herstellerspezifische Standards zum Einsatz. Diese Normen stellen sicher, dass Vibrationsprüfungen reproduzierbar, realitätsnah und international vergleichbar durchgeführt werden.
 

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