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Einladung zum Online-Seminar für Elektroentwickler im Mai 2022

Wer ein elektronisches Produkt entwickelt, muss es gegen Überspannung absichern – zum Schutz für Mensch und Maschinen. Wie das funktioniert und was zu beachten ist, erklären die Experten von Treo und Würth Elektronik in einem Online-Seminar.

Ein kleiner Stromschlag ist für Menschen keine Seltenheit. Gerade im Winter, wenn sich der Körper durch die trockene Luft auflädt und dann mit einem Elektrogerät in Kontakt kommt. Was für den Menschen zumeist mit einem kleinen Schreck abgetan ist, kann für das Gerät allerdings schwerwiegende Folgen haben. „Diese Schläge haben eine Stromstärke von 30 bis 40 Ampere“, weiß Carsten Möller, Laborleiter Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) bei Treo – Labor für Umweltsimulation. „Mikrochips können dabei durchaus zerstört werden.“

Deshalb ist es wichtig, neue Produkte vor Schäden durch Überspannung zu schützen und diesen Schutz schon bei der Produktentwicklung zu bedenken. Wie das genau funktioniert, was Elektroentwickler dabei beachten müssen und welche Prüfmechanismen es bereits gibt, das erklären wir in einem Online-Seminar am 05. Mai gemeinsam mit den Experten von Würth Elektronik. Während die Kollegen von Würth spezielle Produkte und Bauteile vorstellen, die vor Überspannung schützen, wird Carsten Möller konkrete Testverfahren erklären und auch live vorführen. In diesem Online-Seminar ist also Hochspannung garantiert.

Konkret behandeln die Experten zwei Themenbereiche. Die elektronische Entladung sowie das Thema Stoßspannung. Elektronische Entladung beschreibt das Phänomen Stromschlag, Koppelmechanismus genannt. Dieser Koppelmechanismus entsteht jedoch nicht nur, wenn sich ein Mensch unter Spannung an einem Gerät entlädt. Auch Maschinen können sich etwa durch Rotation auf- und dann wieder entladen. Auch für diese Art der Überspannung gibt es Schutzkonzepte. Bei der Stoßspannung geht es um Stromimpulse von außen, etwa durch einen Blitzeinschlag. Auch diese Impulse führen zu Überspannungen, vor denen Geräte und Produkte geschützt werden müssen. „Dieser Schutz ist sogar verpflichtend“, sagt Möller.

Das Online-Seminar beginnt am 05. Mai um 10:00 Uhr und dauert etwa anderthalb Stunden. Wer daran teilnehmen möchte, benötigt einen Computer mit Internetzugang sowie Kopfhörer oder Lautsprecher. Bild und Ton der Teilnehmer wird nicht übertragen, Fragen können über eine Chatfunktion allerdings jederzeit gestellt werden. Übertragen wird das Seminar über Cisco Webex, aufgezeichnet wird es jedoch nicht. Die Anmeldung erfolgt über diesen Link.
 

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